Eierstockkrebs

WeiblicheMedizin

 

Eierstockkrebs

 

1. Hintergrund

 

Es gibt viele verschiedene Erkrankungen des Eierstocks. Eine Krebserkrankung des Eierstocks ist glücklicherweise selten. Dennoch haben manche Frauen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen - beispielsweise nach Brustkrebs, bei verschiedenen genetischen Veränderungen und bei einer familiären Vorbelastung.

Eierstockkrebs wird häufig erst entdeckt, wenn er weiter fortgeschrittener ist. Eine echte Vorsorgeuntersuchung existiert zur Zeit leider nicht. Bei erhöhtem Risiko sollte jedoch regelmäßig eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke erfolgen um frühzeitig Veränderungen erkennen zu können. Auch bei Beschwerden im Unterleib kann eine Ultraschalluntersuchung weiteren Aufschluss über die Ursache der Beschwerden liefern.

Bei einer Krebserkrankung kommt es zur Veränderung des Eierstockgewebes. Dieses kann sich ganz unterschiedlich verändern und entwickeln. Es kommt dann häufig zu zystisch verändertem Eierstockgewebe. Im weiteren Verlauf wird Flüssigkeit in der Bauchhöhle abgesondert und der Bauchumfang nimmt zu. Gleichzeitig wird Muskel-/Fettgewebe abgebaut und die Beine erscheinen typischerweise sehr dünn im Vergleich zum Bauch. Erst dann wird häufig erst der Arzt aufgesucht, da die Krebserkrankung zunächst keine großen Beschwerdern verursacht.

 

2. Behandlung

 

Die Behandlung der Wahl ist immer zunächst die Operation. Hierbei ist es für die weitere Prognose entscheidend ob alle bösartigen Bereiche entfernt werden können oder nicht. Wird der Eierstockkrebs im Frühstadium erkannt, dann sind die Heilungschancen ausgesprochen gut.

Je weiter fortgeschritten die Erkrankung ist, desto intensiver wird die ursprüngliche Therapie in der Regel erfolgen um einen maximalen Erfolg zu erzielen. Neben der Operation ist häufig auch die Chemotherapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Eine Bestrahlungstherapie ist beim Eierstockkrebs nicht sinnvoll und findet keine Anwendung.

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf einen Eierstockkrebs bestehen, dann ist die Auswahl der Klinik, in der die Operation erfolgen soll von größter Wichtigkeit. In diesem Fall sollten sie unbedingt ein Beratungsgespräch vereinbaren, damit sie die optimale Behandlung erhalten können.

Alternative Heilangebote können auch bei dieser Erkrankung für Sie in Frage kommen. Wir vereinbaren gerne ein Beratungsgespräch um mit Ihnen die Möglichkeiten zu besprechen.

 

3. Nachsorge

 

Bei der Nachbehandlung kommt es darauf an ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung möglichst frühzeitig zu erkennen. In diesem Fall ist eventuell eine erneute Operation oder eine Chemotherapie sinnvoll. In der Nachbehandlung werden wir regelmäßig eine Ultraschall- und eine körperliche Untersuchung sowie Laboruntersuchungen durchführen.

Nach Abschluss der Behandlung haben Sie außerdem die Möglichkeit an einer Anschlußheilbehandlung teilzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

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